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Streptococcus pyogenes Indikationen Infektionskrankheiten Bakterien

Streptococcus pyogenes ist ein kugelförmiges und humanpathogenes Bakterium, das unter anderem eitrige Haut- und Schleimhautinfektionen wie einen Umlauf, ein Erysipel und eine Zellulitis, eine Streptokokken-Angina und Scharlach verursacht. Es kann selten zahlreiche und lebensgefährliche Komplikationen und Folgeerkrankungen auslösen. Die Bakterien werden zum Beispiel mit Tröpfchen, beim direkten Kontakt und von Oberflächen übertragen. Für die Behandlung werden Antibiotika wie die Penicilline eingesetzt.

synonym: Streptokokken, Streptokokken-Infektion

Symptome

Zu den möglichen Beschwerden und Krankheitsbildern im Zusammenhang mit einer Streptokokkeninfektion gehören:

Streptokokken können verschiedene bis lebensbedrohliche Komplikationen auslösen:

Folgeerkrankungen:

Ursachen

Streptococcus pyogenes ist ein kugelförmiges, grampositives, fakultativ anaerobes und humanpathogenes Bakterium, das sich in Ketten zusammenlagert. Die Erreger gehören zu den β-hämolysierenden Streptokokken und zur Gruppe A.

Die Bakterien sind sehr infektiös und werden unter anderem mit Tröpfchen, über die Hände, beim Husten, Niesen, beim Kontakt mit kontaminierten Oberflächen und mit den Läsionen und seltener mit Lebensmitteln übertragen. In die Haut gelangen sie über kleine Risse, Kratzer und Verletzungen. Ein enges Zusammenleben begünstigt die Übertragung (z.B. Familien, Kindergarten, Schulen, Kita, Militär). Die Inkubationszeit ist kurz und beträgt etwa 1 bis 3 Tage. Die Erkrankungen treten häufiger in der kalten Jahreszeit auf.

Die Bakterien haben verschiedene Virulenzfaktoren. Dazu gehört die Kapsel, welche sie vor einer Phagozytose schützt, Exotoxine und Enzyme, welche die Gewebeschädigung begünstigen.

Struktur von Streptococcus pyogenes, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWiki

Diagnose

Die Diagnose einer Infektion mit Streptococcus pyogenes wird anhand der Patientengeschichte, der klinischen Untersuchung, der Symptome und mit Labormethoden gestellt (z.B. Antigen-Schnelltests, PCR, Kultur). Zu den Differentialdiagnosen gehören Atemwegsinfektionen mit Viren und andere Infektionskrankheiten, z.B. mit Staphylokokken.

Nicht medikamentöse BehandlungMedikamentöse Behandlung

Antibiotika:

Probiotika:

Mittel gegen Halsschmerzen:

Schmerzmittel und Antipyretika:

Desinfektionsmittel:

Antibiotikasalben:

Phytopharmaka:

LiteraturAutor

Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.


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Der Autor dieses Artikels ist Dr. Alexander Vögtli. Dieser Artikel wurde zuletzt am 9.1.2024 geändert.
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